Körperpunkte der Gesundheit - Akupunkturpunkte

Allgemeines über die Akupunktur

Akupunktur ist Bestandteil der traditionellen chinesischen Medzin (TCM). Während einer Behandlung werden an bestimmten Stellen des Körpers Nadeln eingestochen, die die Selbstheilungskräfte anregen, Schmerzen lindern oder für Wohlbefinden sorgen sollen. Laut der TCM gibt es den sogenannten Lebensfluss, den Qi, der durch 12 Hauptmeridiane und 8 Extrameridiane fließt. Diese Merdiane sorgen für die Funktionalität unseres Körpers. Mit der Akupunktur soll der Lebensfluss positiv beeinflusst werden.

Akupunkturpunkte

Es sind weit über 1000 Punkte bekannt, an denen der elektrische Widerstand um bis zu 85% niedriger ist und an denen kleinste Gefäße und Nerven mit einer Akupunkturnadel erreicht werden können.

Es ist zwischen Nah- und Fernpunkten zu unterscheiden. Nahpunkte sind, wie der Name schon sagt, nahe am Ort der Krankheit, Fernpunkte sind dagegen weiter entfernt. Einige Formen der Akupunktur geben bestimmten Punkten eine für Organe direkt beeinflussende Wirkung, so dass ihnen eine für Muskeln stimulierende Wirkung zugesprochen wird.

Je nach Krankheitsbild oder Krankheitssymbolen werden verschiedene Akupunkturpunkte für den Heilprozess mit Nadeln oder Stimulationsgeräten behandelt. Hat man beispielsweise Erkältungsbeschwerden, wie Fieber, so sollen Akupunkturpunkte, die Einfluss auf die Nierentätigkeit haben, behandelt werden. Ein Heilpraktiker oder ausgebildeter TCM-Arzt kennt die Wirkung der Akupunkturpunkte und weiß demnach eine richtige Behandlung. Diese erfolgt so, dass erst der Akupunkturpunkt gefunden wird, dann die Stelle und die umliegende Umgebung massiert und erwärmt wird und anschließend eine Nadel richtig eingestochen wird (diese kann sogar mehrere Stunden oder Tage "getragen" werden).

Akupunktur ist vor allem für diejenigen etwas, die sich gerne auf alternative Heilmethoden einlassen möchten und offen für Fremdes sind, erst so kann eine Heilwirkung eintreten.