Naturheilverfahren

Längst ist es erwiesen, dass alternative Heilverfahren genauso wirksam sind, wie viele Therapien der Schulmedizin. Außerdem können einige Therapien auch von zu Hause mit einfachen Haushaltsmitteln wie Wasser bei Wadenwickeln oder mit Lebensmitteln wie Zwiebeln und Kandis bei Erkältungen oder Ohrenschmerzen angewendet werden.

Mittlerweile bezahlen oder bezuschussen viele Krankenkassen die alternativen Heilmethoden, da deren Wirksamkeit erwiesen ist. Die bekannteste Methode ist die Akupunktur, die bei der Schmerzlinderung, bei Gelenkerkrankungen, zur Eindämmung der Beschwerden bei Neurodermitis sehr gute Erfolge erzielen. Auch die Behandlung bei einem niedergelassenen Allgemeinmediziner mit der Zusatzausbildung zum Homöopathen wird mittlerweile von den Krankenkassen bezahlt. Hier wird auf ganzheitliche Heilung gesetzt, was eine intensive Gesprächstherapie mit einschließt. Gerade psychosomatische Erkrankungen lassen sich mit Homöopathie viel schneller beheben als mit der klassischen Schulmedizin. Die Gespräche führen oft zu den Ursachen der Erkrankungen, die sich daher vollständiger ausheilen lassen und seltener erneut auftreten.

Besonders bei chronischen Erkrankungen wirken die Naturheilverfahren besonders gut. Die Beschwerden werden gelindert oder eine völlige Beschwerdefreiheit über einen längeren Zeitraum wird erreicht. Auch in der Begleitung bei einer Krebserkrankung helfen Naturheilverfahren die Wirkungen der Chemotherapie oder die Folgen der Bestrahlungen abzuschwächen oder überhaupt zu verhindern.

Naturheilverfahren verlangen vom Patienten mehr Selbstverantwortung, da es um ganzheitliche Heilungen geht, die nicht mit Tröpfchen oder schnell mal mit einer Pille bekämpft werden. Viele homöopathische Medikamente werden in der Apotheke nur auf Verlagen des Patienten verkauft und müssen zum Teil bestellt werden. Auch wenn hier die Zuzahlung der Krankenkassen geringer ausfällt, reißen diese Medikamente weniger Löcher ins Portemonnaie des Patienten.